Offener Schlagabtausch ohne Happy End: HCW unterliegt dem MTV Stuttgart
In einer torreichen Begegnung musste sich der HC Winnenden am Samstagabend dem MTV Stuttgart mit 34:36 (18:20) geschlagen geben. Trotz einer kämpferischen Leistung in der heimischen Alfred-Kärcher-Sporthalle reichte es am Ende nicht für Punkte, da man sich über die gesamte Spielzeit zu viele Fehler leistete.
Zu viele Fehler im Spielaufbau
Von Beginn an entwickelte sich eine Partie mit offenem Visier, in der die Abwehrreihen auf beiden Seiten oft das Nachsehen hatten. Zwar konnte der HCW das Spiel lange offen gestalten, doch immer wieder vermeidbare Ballverluste und technische Fehler verhinderten eine dauerhafte Führung. Der MTV Stuttgart nutzte diese Unkonzentriertheiten eiskalt aus und ging mit einer knappen 18:20-Führung in die Kabine.
Dank an die „Aushilfs-Keeper“
Ein besonderer Dank gilt an diesem Spieltag unseren Torhütern: Ben Deckert und Fabian Persinger sprangen in größter personeller Not ein. Beide stellten sich nach einer längeren Pause wieder zwischen die Pfosten und unterstützten das Team in dieser schwierigen Phase nach Kräften. Ohne ihren kurzfristigen Einsatz wäre der Spielbetrieb an diesem Wochenende kaum möglich gewesen.
Aufholjagd wird nicht belohnt
Auch in der zweiten Halbzeit blieb es ein wilder Schlagabtausch. Der HCW bewies Moral und kämpfte sich in der Schlussphase noch einmal heran. In der 50. Minute sogar auf 30:31. In den entscheidenden Momenten behielten die Stuttgarter jedoch die Nerven und brachten den Sieg über die Zeit.
Am Ende stehen auf beiden Seiten sehr viele Tore, was die mangelnde Defensivarbeit und das hohe Risiko im Spielaufbau widerspiegelt. Für den HCW heißt es nun, die Fehler zu analysieren und in der nächsten Partie wieder stabiler aufzutreten.
Es spielten: Corin Östermann (8/7), Jonathan Ade (6), Nico Freyhofer (5), Fabio Hahn (4), Noah Halbgewachs (4), Matthias Rinker (3), Niklas Rössler (2), Leon Ringleb (1), Lucas Rivinius (1), Ben Deckert, Fabian Persinger, Jan Rixe, Micha Roth Offizielle: Caren Hammer, Hartmut Hammer, Kai Haupt, Lukas Häußler, Jens-Jochen Kreh