ZWOIDE zeigt Moral gegen Tabellendritten
Am vergangenen Wochenende ging es für die ZWOIDE gegen den aktuellen Tabellendritten aus Oeffingen. Die Ausgangslage war klar: Gegen einen Gegner aus der Spitzengruppe wollte man nach zuletzt magerer Punkteausbeute endlich wieder Zählbares mitnehmen. Mit etwas ungewohnter Rückraum-Konstellation – Yannik Spindler feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback und Elias Zinßer unterstützte aus der dritten Mannschaft – stellte man sich der Herausforderung.
Der Start in die Partie verlief allerdings alles andere als optimal. Während die ZWOIDE in der Anfangsphase noch etwas zögerlich agierte, nutzte Oeffingen vor allem das Tempospiel konsequent aus und kam zu vielen einfachen Treffern. Nach 14 Minuten stand ein 10:4 auf der Anzeigetafel – ein früher Rückstand, der vor allem aus zu einfachen Gegentoren resultierte.
Doch die ZWOIDE zeigte Moral. Angetrieben von einer verbesserten Abwehrarbeit und mehr Konsequenz im Abschluss kämpfte man sich Tor um Tor heran. In dieser starken Phase verkürzte man auf 14:12 und war wieder voll im Spiel. Leider gelang es nicht, diesen Schwung mit in die Schlussminuten der ersten Halbzeit zu nehmen. Oeffingen nutzte eine erneute Schwächephase eiskalt aus und setzte mit einem 5:0-Lauf kurz vor der Pause ein deutliches Zeichen. Mit 19:12 ging es in die Kabinen.
Für die zweite Halbzeit nahm sich die ZWOIDE vor, vor allem defensiv kompakter zu stehen – und das gelang. Mit einer offensiveren 4:2-Formation bekam man besseren Zugriff auf die Oeffinger Rückraumschützen. Auch wenn der Rückstand zwischenzeitlich auf zehn Tore anwuchs, ließ sich die Mannschaft nicht hängen. Im Gegenteil: Mit mannschaftlicher Geschlossenheit arbeitete man sich nochmals heran und verkürzte den Abstand Schritt für Schritt. Am Ende stand ein 33:28 auf der Anzeigetafel.
Es spielten für die ZWOIDE:
Philipp Rose (8/1), Tom Langner (5), Elias Zinßer (4), Nikita Drozd (3), Max Dengler (2), Nils Pathenschneider (2), Micha Roth (2), Benjamin Heinze (1), Daniel Hirsch (1), Janis Goretzki, Lars Knauseder, Yannik Spindler, Benjamin Traub, Konstantin Weissert