Am Samstagabend war in der Alfred-Kärcher-Sporthalle zwar Handball geboten, aber nicht der, den wir uns vorgenommen hatten. Schmiden legte los und stand in der 4. Minute bereits beim 1:4. Zwischendurch kamen wir immer wieder bis auf ein Tor heran, doch schnell stand es wieder 4:7. Nach unserer Auszeit in der 10. Minute folgte das 4:8, der Weckruf hatte noch nicht ganz gewirkt.
Kurz auf Augenhöhe, dann der nächste Rückschlag
Das Team steckte aber nicht auf. Mit einer starken Phase kämpften wir uns zurück und glichen in der 24. Minute zum 14:14 aus. Die Halle war da, die Stimmung passte, und für einen Moment sah es nach einem offenen Spiel aus. Die Antwort der Gäste kam aber prompt: Mit einer Serie von 2:6 Toren zog Schmiden bis zur Pause auf 16:20 davon.
Aufholjagd ohne Happy End
Nach dem Seitenwechsel verkürzten wir noch einmal auf 18:20, kamen aber nicht näher heran. Mehrfach standen wir kurz davor, noch einmal in Schlagdistanz zu kommen, und jedes Mal hatte Schmiden die passende Antwort. Am Ende stand es 33:39, ein Ergebnis, dass zwar recht deutlich aber auch verdient war.
Die Abwehr als Knackpunkt
Wer 33 Tore wirft, hat sich im Angriff nicht viel vorzuwerfen. Das Problem lag klar in der Deckung: 39 Gegentore sind schlicht zu viel. Wir bekamen an diesem Abend kaum Zugriff, und gefühlt war jeder Wurf der Gäste frei und fand auch den Weg ins Tor. Dass wir über 60 Minuten keinen einzigen Siebenmeter verursacht haben, zeigt außerdem, dass wir zu selten wirklich an den Mann gekommen sind. Daran werden wir in den kommenden Trainingseinheiten arbeiten.
Wir bedanken uns bei allen, die in der Halle hinter uns standen. Genau diesen Rückhalt brauchen wir jetzt. Die Abwehr muss wieder zur Stärke werden, und dafür haben wir bis zum nächsten Heimspiel etwas Zeit.
Nächstes Spiel: HC Winnenden – TV Stetten
Sonntag, 08.11.2026, 17:00 Uhr, Alfred-Kärcher-Sporthalle
Es spielten: Nico Freyhofer 7, Konstantin Eichinger 4, Niklas Böhler 4, Corin Östermann (3/3), Jonathan Ade 3, Fabio Hahn 3, Noah Halbgewachs 3, Matthias Rinker 2, Niklas Rössler 2, Luca Weiß 1, Nils Pathenschneider 1, Leon Bohm, Lukas Lorey (Tor), Tim Würsig (Tor) und Fabian Persinger (Tor)
Offizielle: Caren Hammer, Kai Haupt, Rüdi Böhler, Jens Kreh und Lucas Rivinius
