Zu später Stunde trat die ZWOIDE am Sonntagabend auswärts in Welzheim an. Bei den bis dahin verlustpunktfreien TSF erwartete die ZWOIDE von vornherein ein kniffliges Spiel.
Bestens motiviert startete die Mannschaft aber gut ins Spiel und konnte von Anfang an dagegen halten. Lediglich der ein oder andere Fehlwurf verhinderte, dass die ZWOIDE in Führung gehen konnte. So stand nach kanpp 15 Minuten ein ausgeglichener Spielstand von 8:8. Im weiteren Verlauf der erste Hälfte wurde dann die Abwehr der ZWOIDEN immer stärker und ließ innerhalb von zehn Minuten nur ein Tor der Gastgeber zu. Im Angriff wurde von jeder Position mit viel Druck gespielt und die Torchancen konsequent genutzt. So stand nach 30 Minuten eine komfortable 12:16 Führung für Winnenden auf der Anzeigetafel.
Auch nach der Pause fand die ZWOIDE zunächst gut ins Spiel zurück. Welzheim präsentierte sich nun allerdings deutlich stabiler, vor allem in der Abwehr. Im Angriff tat sich die ZWOIDE dadurch zunehmend schwerer. Es fehlte an Tiefe im Spiel und die Zahl an Fehlwürfen nahm spürbar zu. Die Gastgeber nutzten das, verkürzten Tor um Tor und konnten in der 45. Minute zum 20:20 ausgleichen. Auch in der Folge blieb das Angriffsspiel des HC weiter ohne Durchschlagskraft. Ausgerechnet in dieser Phase unterliefen der ZWOIDEN dann auch noch reihenweise technische Fehler. Diese begünstigten einen 4:0 Lauf der Hausherren, die auf 24:21 (51.) davonzogen. Zwar konnte die ZWOIDE nochmal auf 24:22 (51.) verkürzen, schaffte es in dieser Phase aber nicht mehr, den Lauf der Welzheimer zu stoppen. Spätestens mit dem Treffer zum 27:22 (57.) war die Niederlage dann besiegelt.
Jetzt heißt es Mund abwischen, die positiven Dinge aus diesem Spiel mitnehmen und am kommenden Samstag in Hohenacker wieder angreifen und alles reinhauen für den ersten Auswärtssieg der Saison!
Es spielten für die ZWOIDE: Tom Unterberg (8/3), Nikita Drozd (4), Benjamin Traub (3), Max Dengler (2), Daniel Hirsch (2), Micha Roth (2), Marvin Wohlfahrt (2), Jim Weinacht (1), Janis Goretzki, Florian Krahl, Yannik Spindler
29 : 24
